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Optimierung eines neuen, innovativen Denitrifikations-Verfahrens für eine effiziente und sichere Anwendung in der marinen sowie limnischen Kreislauf-Aquakultur

Projektakronym: DeNiOpt

Projektphase I: DeNiMa

Die im Zuge der Nitrifikation auftretende kontinuierliche Anreicherung von toxischem Nitrat stellt noch immer einen wesentlich limitierenden Faktor für eine weitere Reduktion des Wasseraustauschs und somit des Energieverbrauchs, sowie der Nährstoff-Emissionen kreislaufgeführter Aquakulturverfahren dar. Eine effektive Nitrat-Eliminierung in Form eines effizienten Denitrifikationsverfahrens ist daher von großer Bedeutung. Konventionelle Denitrifikationsverfahren weisen bislang bei der Anwendung in der Fischzucht jedoch immer noch diverse Schwierigkeiten auf, die einen stabilen und effizienten Betrieb limitieren.

Im Rahmen dieses Vorhabens soll daher ein innovatives Denitrifikationsverfahren, welches auf dem Bewegtbett-Prinzip basiert, für den stabilen und sicheren Einsatz in der Aquakultur-Kreislauftechnik weiterentwickelt und optimiert werden. Ziel des Projektes ist die Etablierung einer innovativen Methode zur stabilen, sicheren und effizienten Nitrat-Entfernung in marinen wie auch limnischen Aquakultur-Kreislaufsystemen. So soll neben einer weiteren verfahrenstechnischen Optimierung des Reaktors und der Aufwuchskörper unter Betrachtung chemischer, biologischer, technischer und ökonomischer Aspekte, insbesondere die relevanten wasserchemischen und mikrobiologischen Prozesse, inklusive der jeweiligen Wechselwirkungen mit der biologischen Nitrifikation und der Prozesswasser-Biozönose, erforscht werden.

In Phase I (DeNiMa) soll vor allem eine Anpassung des entwickelten Verfahrens an Salzwasserbedingungen zur Erschließung des Anwendungsgebietes mariner Aquakultursysteme erfolgen.

Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) mbH

Die GMA hat sich zum Ziel gesetzt, den Entwicklungsprozess der Aquakultur und im speziellen der Marinen Aquakultur im Bereich der angewandten Forschung zu begleiten und zu unterstützen. Am Standort Büsum ist dazu 2009 ein Forschungszentrum entstanden, das nach den neuesten wissenschaftlichen und technischen Vorgaben eingerichtet ist.

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