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Stressresistenz und –adaptation von Forellen aus Intensiv- und Extensivhaltung unter definierten Haltungsbedingungen

Ziel ist es Forellen verschiedener Größenklassen aus unterschiedlichen intensiv und extensiv betriebenen Herkünften auf die bestmögliche Anpassungsfähigkeit und größte Stressresistenz in Bezug auf die vorgeschriebenen ökologischen Haltungsbedingungen zu untersuchen. Die veränderten Haltungsbedingungen der ökologischen Fischhaltung können bei nicht adaptierten Forellen zur Auslösung von Stress mit allen seinen Auswirkungen auf die Fischgesundheit führen. Mit Ablauf der Übergangsfrist der EG-Öko-VO 2015 ist es nicht mehr erlaubt nicht-ökologisch erzeugte Tiere in einen Betrieb einzubringen und es werden Forellen aus Herkünften benötigt, welche hinsichtlich Stressresistenz angepasst sind. Aufgrund der vorliegenden Expertise sollen deshalb statistisch auswertbaren Parameter etabliert werden, um den „welfare“-Status der Forellen in Bezug auf Haltungsstress besser verifizieren zu können und den Zusammenhang von chronischem Stress, Immunsuppression, Haltung und Fütterung zu untersuchen. So wird im Verbund der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der CAU mit der Gesellschaft und Marine Aquakultur (GMA) und dem Institut für Fischerei der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft die Stressresistenz und –adaptation von Forellen aus Intensiv- und Extensivhaltung unter definierten Haltungsbedingungen, bei besonderer Berücksichtigung ökologischer Produktionspraktiken untersucht.

Das Projekt wird von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät; Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Marine Aquakultur, Olshausenstrasse 40, 24098 Kiel durchgeführt (Prof. Dr. Carsten Schulz und Dr. Henrike Seibel). Beteiligte Unterauftragnehmer sind die Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) mbH, Hafentörn 3, 25761 Büsum (Prof. Dr. Carsten Schulz) und die Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft; Institut für Fischerei, Weilheimer Strasse 8, 82319 Starnberg (Dr. Helmut Wedekind).

Das Projekt wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft gefördert (http://www.bundesprogramm.de ; FKZ 2813NA002) www.bundesprogramm.de/index.php

Projektmitarbeiter
Prof. Dr. Carsten Schulz, Wissenschaftlicher Leiter der GMA
Dr. Henrike Seibel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der CAU

Zeitraum
11/2014 - 10/2017

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Bundesprogramm ökologischer Landbau